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SPD OV Cadolzburg.

Brusela-Report :

Der Brusela-Report ist das kommunale politische Magazin der Cadolzburger SPD.
Der Brusela-Report erscheint 3x jährlich und wird kostenlos an alle Haushalte in Cadolzburg und seinen Außenorten verteilt.

 

120 Jahre SPD in Bayern :

Allgemein

Respekt und Demokratie gehören zusammen!

Am 26. Juni 1892 wurde der SPD-Landesverband Bayern im Regensburger Stadtteil Reinhausen gegründet. Ja, so alt ist sie schon, die „alte Tante“ SPD – auch in Bayern! Und sie hat in diesen 120 Jahren jede politische Veränderung überdauert: Gegründet noch im Kaiserreich und der Bismarck-Zeit überstand sie den 1. Weltkrieg. In der Weimarer Republik wurde sie zur tragenden Säule der Demokratie und widerstand den Sehnsüchten aus den Reihen der Konservativen zur Rückkehr der „guten alten Zeit“.

Sie widersetzte sich dem Nationalsozialismus und stimmte gegen das Ermächtigungsgesetz – was zugleich ihr parlamentarisches Ende bedeutete. Nach dem 2. Weltkrieg stellte sie in einer Vierer-Koalition mit Wilhelm Högner den ersten bayerischen Ministerpräsidenten! Und daher kann sie zu Recht sagen, die SPD ist die einzige Partei in Deutschland, in Bayern und nächstes Jahr auch in Cadolzburg mit einer über 120-jährigen Tradition!

Dies wurde auch von Ministerpräsident Seehofer, der bekanntlich der Parteivorsitzende der CSU ist und als ein Festredner auf dem Festakt der SPD am 8. Juli in Regensburg sprach, gewürdigt: „Die SPD sei die Schutzmacht der kleinen Leute“, ruft Seehofer, „eine echte Volkspartei.“
Und: „Ganz Bayern blicke ,mit Dankbarkeit und großem Respekt‘ auf die Geschichte der SPD, die vor allem dann stark gewesen sei, als es um historische Weichenstellungen ging: die Gründung des Freistaats, das Frauenwahlrecht, der Widerstand im Nationalsozialismus. Die Ablehnung des Ermächtigungsgesetzes durch die SPD gehöre zu den ,edelsten und besten‘ Momenten der Demokratie“, rühmt Seehofer. So berichtet die Süddeutsche Zeitung am Tag danach.
Erstaunliche Worte des politischen Gegners? Vielleicht! Aber auch Worte, die von Respekt und Anerkennung zollen – wie es sich unter Demokraten gehört! Und die nicht den politisch anders Denkenden persönlich diffamieren und unsachlich angreifen.
Wie wenig Respekt vor den unabdingbaren Spielregeln der Demokratie steckt wohl in Politikern, die sachliche Gegenargumente als persönliche Beleidigungen verstehen? Es stünde manchem örtlichen CSUFunktionsträger gut zu Gesicht, wenn er sich diese demokratischen Umgangsformen seines Landesvorsitzenden zu Eigen machen würde. Noch lässt sich mit einer absoluten Mehrheit im Gemeinderat für die CSU in Cadolzburg leicht „durchregieren“. Noch!

 

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