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SPD OV Cadolzburg.

Brusela-Report :

Der Brusela-Report ist das kommunale politische Magazin der Cadolzburger SPD.
Der Brusela-Report erscheint 3x jährlich und wird kostenlos an alle Haushalte in Cadolzburg und seinen Außenorten verteilt.

 

Ausstellung zur Geschichte der Cadolzburger Sozialdemokratie :

Ortsverein

Bürgermeister Bernd Obst (CSU), SPD-Gemeinderat Michael Bischoff und Museumsleiterin Nina Daebel

Als die Steinbrecher ihr Schicksal selbst in die Hand nahmen

Mit viel Lob für die historische Leistung der Sozialdemokratie eröffnete Bürgermeister Bernd Obst die Ausstellung „125 Jahre Sozialdemokratie in Cadolzburg“, die sich im Historischen Museum noch bis Februar 2019 der Geschichte der SPD im Markt widmet.

Der Mut, den Sozialdemokraten, aber auch Vertreter anderer Kräfte vor 100 Jahren bei der Gründung des Freistaates Bayern und der Weimarer Republik gezeigt hätten, so Bernd Obst, sei Ansporn und Verpflichtung, sich auch heute für ein freiheitliches, rechtsstaatliches und demokratisches Gemeinwesen einzusetzen.

Die Ausstellung ist noch bis 3.Februar 2019 im Historischen Museum Cadolzburg, Pisendelplatz 1, im 1.Obergeschoß des Nebengebäudes (Püttrichhaus) mittwochs bis sonntags von 14 bis 17 Uhr zu sehen. Kontakt und Anfragen wg. Führungen durch die Ausstellung: info@museum-cadolzburg.de

 

Erinnerung an demokratische Vorkämpfer

Für die fünf Sozialdemokraten, die die Schau mit dem Volkskundler Dr. Norbert Autenrieth in sechs Monaten zusammen gestellt hatten, verdeutlichte SPD-Marktgemeinderat Michael Bischoff, was das die SPD auch für Cadolzburg geleistet hat. Er erinnerte an die Menschen, die damals nicht auf die Obrigkeit gewartet, sondern ihr die Stirn geboten haben: „Diese Cadolzburger sind für ihre Ideale eingestanden und haben Gefahren für sich und ihre Familien bewusst in Kauf genommen.“

Menschen mit klarem Blick, Veränderungsbereitschaft, Leidenschaft, der Vision einer gerechten Gesellschaft und positivem Gestaltungswillen seien auch heute nötig, so SPD-Gemeinderat Bischoff, um die Demokratie zu gestalten: „Diese Ausstellung soll dazu beitragen, das Gespür für den Wert der Demokratie zu stärken und Menschen anregt, selbst politisch aktiv zu werden.“

Man freue sich natürlich darüber, wenn dies in der SPD sei. Aber auch andere politische Kräfte könnten Unterstützung gebrauchen, ergänzte Michael Bischoff augenzwinkend im Beisein von CSU-Bürgermeister Obst.

Unbekannte Filme und Dokumente aus privaten Archiven

Anhand von Überblickstafeln und Exponaten mit örtlichem Bezug wird die Entwicklung der ältesten politischen Kraft auf örtlicher Ebene aufgezeigt, die als „sozialdemokratischer Wahlverein“ im Mai 1893 von drei Steinbrechern gegründet wurde, die ihre politischen Interessen selbst in die Hand nahmen, um die soziale Absicherung über die neue Arbeiterpartei SPD durchzusetzen.

Aus privaten Archiven und dem Depot des Heimatvereins wurden außerdem Film- und Bilddokumente sowie Originale geborgen, die vor allem die Zeit nach dem 2.Weltkrieg plastisch darstellen. Dabei konnten sich die Ausstellungsmacher auf die umfangreiche Chronik stützen, die die Cadolzburger SPD bereits 1993 zu ihrem 100jährigen Jubiläum heraus gegeben hat.

Soziale und kulturelle Entwicklungen im Fokus

Wie die Ausstellungsmacher betonen, geht es ausdrücklich nicht darum, „die SPD als Organisation oder einzelne politische Entscheidungen in der Gemeinde darzustellen, sondern die sozialen, kulturellen und wirtschaftlichen Entwicklungen und Bedürfnisse der Menschen aufzugreifen, die sich lokal und regional niedergeschlagen haben. Die Ausstellung will erzählen, was sozialgeschichtlich bei uns passiert ist und wie die Arbeiterbewegung und die Sozialdemokratie Teil der Cadolzburger Ortsgeschichte wurden.“

 

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