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SPD OV Cadolzburg.

Brusela-Report :

Der Brusela-Report ist das kommunale politische Magazin der Cadolzburger SPD.
Der Brusela-Report erscheint 3x jährlich und wird kostenlos an alle Haushalte in Cadolzburg und seinen Außenorten verteilt.

 

Lukrative Wertstoffe locken private Entsorger :

Bundespolitik

SPD-MdB Rupprecht kämpft gegen Mehrbelastung bei Gebühren
„Sowohl in der Stadt Fürth wie auch in den Landkreisen Fürth, Neustadt/Aisch-Bad Windsheim und Erlangen-Höchstadt gibt es gut funktionierende und von den Bürgern akzeptierte Sammelsysteme, um möglichst viele Wertstoffe umweltfreundlich wiederverwerten zu können. Anstatt dieses Erfolgsmodell zu Gunsten privater Geschäftemacherei zu zerschlagen, sollte schwarzgelb versuchen, das Recycling zu verbessern.“

Rein gar nichts hält die Fürther SPD-Bundestagsabgeordnete Marlene Rupprecht deshalb vom Ziel der CDU/CSU/FDP-Bundesregierung, mit der Neuordnung des Kreislaufwirtschafts- und Abfallrechts (KWG) eine zusätzliche Tonne einzuführen, in der private Unternehmen Wertstoffe abfahren können, während Städte und Landkreise sich um den „Restmüll“ kümmern müssen.

Schützenhilfe von Fürths OB und mittelfränkischen Landräten
Schützenhilfe bekommt die SPD-Bundestagsfraktion in ihrem Kampf gegen das erneute Privatisierungsgesetz von kommunalen Spitzenpolitikern aus der Region: Fürths OB Dr. Thomas Jung sowie die Landräte Eberhard Irlinger (ERH), Walter Schneider (NEA) und Matthias Dießl (Fürth) baten Marlene Rupprecht, sich im Bundestag für die Belange der Kommunen einzusetzen. Die SPD-Bundestagsabgeordnete, selbst Kreisrätin im Landkreis Fürth, wird dies auch voller Überzeugung tun: „Seit Jahren versuchen Entsorgungsunternehmen, beim Altpapier Rosinenpickerei zu betreiben, nun ist es anscheinend auch beim übrigen Wertstoffgeschäft soweit.“

Bürgern drohen höhere Müllgebühren – „Private“ machen Gewinne
Der Haken an der Sache für die Kommunen ist offensichtlich, so Marlene Rupprecht: „Unter dem Deckmantel der Herstellerverantwortung wollen schwarzgelb und die private Entsorgungswirtschaft die geplante Wertstofftonne – und damit die gewinnbringenden Materialien - in die Zuständigkeit der Privaten stellen. Für die Kommunen verbliebe nur die Entsorgung der unattraktiven Reststoffe.“ Dies würde zu höheren Gebühren für die Bürger und zu einem weiteren Abbau von Arbeitsplätzen bei den öffentlich-rechtlichen Entsorgern führen. Wie wichtig das Geschäft mit den Wertstoffen für Städte und Landkreise ist, zeigen alleine die 34.000 Euro, die die Stadt Fürth 2010 mit dem Recycling von Kühlschränken und Waschmaschinen erzielt hat.
Marlene Rupprecht spricht sich mit der SPD-Bundestagsfraktion klar für die Zuständigkeit der Kommunen und gegen eine Ausweitung der gewerblichen Sammlung aus: „Wir sind für die Förderung stofflicher Verwertung und getrennter Sammlung. Dabei müssen auch lokale Gegebenheiten berücksichtigt werden.“

 

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