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SPD OV Cadolzburg.

Brusela-Report :

Der Brusela-Report ist das kommunale politische Magazin der Cadolzburger SPD.
Der Brusela-Report erscheint 3x jährlich und wird kostenlos an alle Haushalte in Cadolzburg und seinen Außenorten verteilt.

 

Marlene Rupprect: Elterngeld nicht bei armen Familien kürzen! :

Familie

Unsere Bundestagsabgeordnete zum Thema

Elterngeld nicht bei armen Familien kürzen!

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
am 1. Januar 2007 trat das Elterngeld an die Stelle des Erziehungsgeldes. Es war von uns nach skandinavischem Vorbild entwickelt und in der Großen Koalition umgesetzt worden. Dies war ein wichtiger Schritt hin zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf und zu einer modernen Familienpolitik in Deutschland.

Das Elterngeld ist eine Familienleistung für alle Eltern, die sich in den ersten 12 bis 14 Lebensmonaten eines Kindes der Betreuung ihres Kindes widmen und deshalb auf Einkommen verzichten. Es beträgt bisher maximal 1800 Euro. Damit auch arbeitslose oder nicht erwerbstätige Eltern nicht schlechter als beim vorherigen Erziehungsgeld abschneiden, erhalten diese einen Sockelbetrag von 300 Euro.
Diese 300 Euro für Arbeitslosengeld II-Bezieherinnen und Bezieher sollen nun im Rahmen der Kürzungsbeschlüsse der derzeitigen Bundesregierung gestrichen werden
. Rund 130.000 Familien werden davon betroffen sein, darunter 47.000 Alleinerziehende. Sie haben im 1.Lebensjahr ihres Kindes nun 3.600 Euro weniger zur Verfügung. Die Frau eines gut verdienenden Managers, die vor der Geburt nicht erwerbstätig war, bekommt die 3.600 Euro trotzdem – ganz gleich, ob das Geld gebraucht wird oder nicht.
Wie viele Menschen halte auch ich es schlicht für ungerecht, dass die neu geborenen Mädchen und Jungen gut betuchter Doppelverdiener-Paare dem Staat auch zukünftig bis zu 21.600 Euro wert sind, während das Neugeborene einer Arbeitslosengeld-II-Empfängerin schlicht leer ausgeht.
Die geplanten Einschnitte beim Elterngeld sind nicht nur familien-, sondern vor allem kinderfeindlich. Sie sind sozial ungerecht und verstärken die Armut, in die 130.000 Kinder hineingeboren werden.
Ich finde: Alle unsere Kinder müssen faire Entwicklungschancen bekommen! Dazu gehören gute Bildungs- und Betreuungseinrichtungen, aber auch die Unterstützung aller Kinder durch das Elterngeld!
Mit freundlichen Grüßen
Ihre
Marlene Rupprecht

 

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