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SPD OV Cadolzburg.

Brusela-Report :

Der Brusela-Report ist das kommunale politische Magazin der Cadolzburger SPD.
Der Brusela-Report erscheint 3x jährlich und wird kostenlos an alle Haushalte in Cadolzburg und seinen Außenorten verteilt.

 

Michael Bischoff im Jobcenter-Beirat :

Wirtschaft

Kreistag ist kompetent vertreten

Auch wenn die ARGE jetzt Jobcenter heißt, einiges ist geblieben. Für die Behörde, in der sich Arbeitsagentur und Landkreis um die Arbeitssuchenden und ihre Familien kümmern, gibt es einen Beirat, der Anregungen und Ideen aus der täglichen Praxis einbringen soll. Anders als beim alten ARGE-Beirat sitzt im Jobcenter-Gremium nur noch ein Vertreter des Landkreises Fürth. Nachdem SPD-Kreisrat Michael Bischoff schon im Februar vom Kreistag einstimmig gewählt worden war, wurde er jetzt von der Jobcenter-Trägerversammlung offiziell berufen und in der ersten Sitzung am 27. 7. zu deren Sprecher gewählt.

Interview des Brusela- Reports mit dem SPD-Kreisrat Michael Bischoff:
Brusela: Herr Bischoff, weshalb engagieren Sie sich für Arbeitsmarktfragen und HartzIV-Empfänger?
Michael Bischoff: Als Gemeinde- und Kreisrat, mehr aber noch in meiner beruflichen Tätigkeit habe ich oft mit Menschen zu tun, die Fragen zu HartzIV-Bescheiden oder andere Schwierigkeiten im sozialen Bereich haben. So habe ich regelmäßig Kontakt mit Wohlfahrtsverbänden, Schuldner- und Arbeitslosenberatungsstellen. Ich weiß also ganz gut, was in diesem Bereich los ist.
Deshalb habe ich vor fünf Jahren auch den damaligen ARGE-Beirat auf den Weg gebracht, der gerade zu Beginn der HartzIV-Reformen viele Anstöße geben konnte.

Brusela: Weshalb braucht eine Behörde einen Beirat?
Michael Bischoff: Wenn eine Quittung fehlt oder ein Bescheid falsch berechnet ist, kann man manchmal schon durch ein Telefonat eine Situation klären. Aus meiner Erfahrung heraus weiß ich, dass es weder die „bösen Sachbearbeiter“ noch die „faulen Hartzler“ gibt, sondern an vielem Ärger einfach der Stress im Amt oder das Abhängigkeitsgefühl der oft schon lange arbeitslosen Menschen schuld ist. Hier ist es einfach gut, wenn es noch Leute gibt, die vermitteln können, ehe sich etwas hochschaukelt. Die Beiratsmitglieder sind aber weit mehr als ein „Kummerkasten“: Sie sind die Anbindung „nach draußen“ und sollen z.B. auch beurteilen, ob Weiterbildungsangebote oder Kurse für unseren regionalen Arbeitsmarkt sinnvoll sind oder nicht.

Brusela: Die Bestellung eines SPD-Kreisrats im von CSU und FW dominierten Kreistag war aber doch eine Überraschung.
Michael Bischoff: Der drohende Arbeitskräftemangel in unserer Region zeigt Politikern aller Parteien, dass wir es uns nicht leisten können, jährlich 10% der Schulabgänger und viele ältere Arbeitslose auf der Strecke zu lassen. Auch beim Bildungs- und Teilhabepaket für sozial benachteiligte Kinder haben die meisten Kommunalpolitiker - gleich ob SPD oder CSU- ein Ziel verfolgt: Förderung für möglichst viele Kinder ohne viel Bürokratie aufzubauen.
Nachdem es ja im Gemeinderat manchmal sehr persönlich wird, sehe ich die einstimmige Bestellung – auch mit den Stimmen der Cadolzburger CSU-Kollegen im Kreistag – als Bestätigung meines Engagements in diesem Bereich, aber auch als Auftrag.

 

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