[Darstellung Größer 1 wählen.] [zum Inhalt (Taste Alt+8).] [zur Auswahl (Taste Alt+7).] (Taste Alt+6).

SPD OV Cadolzburg.

Brusela-Report :

Der Brusela-Report ist das kommunale politische Magazin der Cadolzburger SPD.
Der Brusela-Report erscheint 3x jährlich und wird kostenlos an alle Haushalte in Cadolzburg und seinen Außenorten verteilt.

 

Pflegeheimvorhaben in Egersdorf-Nord :

Kommunalpolitik


Auf diesen freien Grundstück zwischen Schule und Einfamilienhäusern sollen Pflegeheim und Betreutes Wohnen entstehen.

SPD: Konsens mit Anwohnern im Baugebiet anstreben!

Die SPD-Fraktion hat sich mit ihrer Linie durchgesetzt: Konsens statt Konfrontation mit den Nachbarn lautet die Marschroute der Gemeinderatsmehrheit bei der Entwicklung des Pflegeheims und des Betreuten Wohnens, während die ebenfalls umstrittene Bebauungsplanänderung auf dem nördlichen Nachbargrundstück ausgesetzt wurde.

SPD-Faktionschef Johannes Strobl hatte betont, dass man nach wie vor für eine Verwirklichung des Pflegeheims und des Betreuten Wohnens eintrete, den Bauträger jedoch auffordere, vor allem bei der Anzahl der Stellplätze und bei der Gestaltung der Gebäude und der Höhen eine Lösung zu finden, mit der auch die Nachbarn leben könnten. Bislang keine Notwendigkeit sehe die SPD, bei der nördlich angrenzenden Parzelle eine höhere als die rechtskräftige Gebäudehöhe von zwei Geschossen zuzulassen, zumal die neu in die Diskussion geworfene „seniorengerechte“ Bebauung an dieser Stelle planerisch nicht hinterlegt sei.
Dass neben der Lösung der Stellplatzfrage vor allem die Frage der Gebäudehöhe beim derzeit mit 4 Vollgeschossen geplanten Pflegeheimkomplex auch im Interesse der Nachbarn gelöst werden muss, ergänzte SPD-Gemeinderat Michael Bischoff: „Eine ungegliederte Fassade mit 4 Stockwerken würde das Baugebiet regelrecht durchschneiden. Um Alternativen zu diskutieren, brauchen wir ein Modell, an dem alle sehen können, wie die Proportionen dieses Vorhabens mit den Einfamilienhäusern und der Schule zusammen wirken.“ Gerade hier sei der Investor gefordert, architektonische Lösungen zu finden, die das Ortsbild möglichst wenig beeinträchtigen.
Kein Gehör fand der Konsenskurs, den auch BM Obst (CSU) vertrat, jedoch ausgerechnet bei den Spitzen der CSU-Fraktion. Die Räte Waldenburger und Deindörfer nannten die Aussagen einzelner Teilnehmer der vorangegangenen Informationsveranstaltung zum Seniorenzentrum in Egersdorf-Nord den „Gipfel der Respektlosigkeit“ bzw. „unverschämt“. Sie betonten deshalb, dass man keine Eigeninteressen der Anwohner berücksichtigen und mit diesen nicht mehr verhandeln wolle.
Dem Antrag, an den am 7. Mai für eine Bebauungsplanänderung vorgesehenen hochgeschossigen Gebäuden des Seniorenzentrums und des nördlich angrenzenden Grundstücks festzuhalten, stimmten neben Deindörfer und Waldenburger auch weitere CSU-Räte zu.
Die SPD-Fraktion würdigte ausdrücklich, dass sich ihre Anregungen auch im Kompromissvorschlag von Bürgermeister Obst wiederfanden, den letztlich eine deutliche, parteiübergreifende Mehrheit billigte: „Auch wenn einzelne Stellungnahmen bei der jüngsten Versammlung nicht zielführend waren, zeigte doch die überwiegende Mehrheit aller Beteiligten den Willen zum Konsens. Wir brauchen eine für alle akzeptable Lösung, damit die Pflegeeinrichtung errichtet werden kann, das Baugebiet aber auch seinen Wohnwert behält und der Nachbarschaftsfrieden nachhaltig gewahrt bleibt,“ so Johannes Strobl.

 

- Zum Seitenanfang.