[Darstellung Größer 1 wählen.] [zum Inhalt (Taste Alt+8).] [zur Auswahl (Taste Alt+7).] (Taste Alt+6).

SPD OV Cadolzburg.

Brusela-Report :

Der Brusela-Report ist das kommunale politische Magazin der Cadolzburger SPD.
Der Brusela-Report erscheint 3x jährlich und wird kostenlos an alle Haushalte in Cadolzburg und seinen Außenorten verteilt.

 

Regierung erörterte Planung zwischen Cadolzburg und Ammerndorf :

Umwelt & Verkehr


Vor dem Termin demonstrierten Bund Naturschutz, Bauernverband und Steinbacher Bürger noch einmal gegen den Ausbau

Kommt der Ausbau oder kommt er nicht?

Am 07.11.2012 fand im Saal der Gemeindewerke Cadolzburg der Erörterungstermin zum Planfeststellungsverfahren des Ausbaus der Staatsstraße 2409 statt, die nach dem Willen des Freistaats Bayern zwischen dem Ortsausgang Ammerndorf und der nördlichen Einfahrt nach Steinbach ausgebaut werden soll. Hunderte von Bürgern - vor allem aus Steinbach, aber auch die beiden Anliegergemeinden Cadolzburg und Ammerndorf, Bauernverband und Bund Naturschutz, lehnen das 1,8 Mio Euro teure Vorhaben einhellig ab.

Zahlreiche Behördenvertreter, die Bürgermeister von Ammerndorf und Cadolzburg, beteiligte Verbände wie Bauernverband und Bund Naturschutz bis zur Bürgerinitiative Steinbach sowie betroffene Bürger waren zugegen, als das Staatliche Bauamt Nürnberg unter Leitung der Regierung von Mittelfranken zunächst das Projekt vorstellte. Knapp 2 km Straße und 1,8 Mio Kosten Demnach wird die bestehende Straße auf einer Länge von 1,9 km ausgebaut. Der Flächenverbrauch würde 6 ha betragen, davon 1,3 ha für den Straßenbau und 4,8 ha für Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen. Als Begründung für die Notwendigkeit der Maßnahme wurde die Anpassung der Straße an die neuesten Regelwerke hinsichtlich Kurvenradien, Ausbauquerschnitten und Haltesichtweiten genannt. Das Unfallaufkommen sei zu hoch. Die Bürgermeister der betroffenen Marktgemeinden Ammerndorf und Cadolzburg trugen die ablehnende Haltung ihrer Marktgemeinderäte vor. Massiv dagegen hielten die Vertreter von Bauernverband, Bund Naturschutz und der Steinbacher Bürgerinitiative „Gegen die Zerstörung von Natur und Landschaft. Als wesentliche Argumente gegen den Ausbau der Staatsstraße 2409 in diesem Bereich wurden angeführt:
  • Starker Eingriff in Natur und Landschaft
  • Verbrauch von 6 ha land- und forstwirtschaftlicher Nutzfläche
  • Durchschneidung der erst 1998 im Rahmen der Flurbereinigung neugeordneten Grundstücke
  • Beeinträchtigung bereits ausgesiedelter bzw. aussiedlungswilliger landwirtschaftlicher Betriebe (z.B. Bauernladen Paulus) und des landwirtschaftlichen Verkehrs
  • Beschleunigung des Verkehrs, seine Zunahme und die damit verbundene stärkere Belastung der Orte Ammerndorf und Cadolzburg
Wiederholt wurde darauf hingewiesen, dass mit der nach einem Ausbau zu erfolgenden Aufhebung der vorhandenen Geschwindigkeitsbeschränkung die Unfallgefahr steige. Anstatt eines Ausbaues könnte eine verstärkte und erweiterte Geschwindigkeitsreduzierung zielführend sein. Bereits jetzt habe dieGeschwindigkeitsbeschränkung dazu geführt, dass keine schwerwiegenden Unfälle mehr zu verzeichnen gewesen seien. Ausbau bleibt politische Entscheidung Alle im Widerstand gegen den Ausbau der Staatsstraße 2409 vereinten Gruppierungen sind nun gespannt auf den Beschluss der Regierung von Mittelfranken. Aber auch wenn er pro Ausbau ausfallen sollte, bleibt es eine politische Entscheidung. So kam Cadolzburgs Bürgermeister Obst auf der diesjährigen Bürgerversammlung in Steinbach zu der Einschätzung, dass der Ausbau wohl nicht erfolge. Eine solche Baumaßnahme würde vom Freistaat nicht gegen den Willen der beteiligten Gemeinden und die Bürger vor Ort durchgeführt werden. Diese Hoffnung teilen sicherlich viele Bürgerinnen und Bürger unserer Marktgemeinde!
 

- Zum Seitenanfang.