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SPD OV Cadolzburg.

Brusela-Report :

Der Brusela-Report ist das kommunale politische Magazin der Cadolzburger SPD.
Der Brusela-Report erscheint 3x jährlich und wird kostenlos an alle Haushalte in Cadolzburg und seinen Außenorten verteilt.

 

Schulhausmeister Jürgen Müller wurde 65 :

Kommunalpolitik


Die Schule ist ihr Lebensmittelpunkt: Jarmilla und Jürgen Müller in der Rangauschule

Ziele für den Ruhestand:
Weltmeister und Gemeinderat!

Er ist der Gründer der „Judohochburg“ Wachendorf, wurde Vizeweltmeister in seiner Lieblingssportart, kümmert sich seit über 13 Jahren als Hausmeister um das Wohlergehen der Schulfamilie in der Rangauschule und wurde nun 65: An Ruhestand denkt Jürgen Müller aber noch lange nicht – wenn er im März die Hausmeisterlatzhose an den Nagel hängt, will er Judo-Weltmeister werden und auf der SPD-Liste in den Gemeinderat einziehen.Er ist der Gründer der „Judohochburg“ Wachendorf, wurde Vizeweltmeister in seiner Lieblingssportart, kümmert sich seit über 13 Jahren als Hausmeister um das Wohlergehen der Schulfamilie in der Rangauschule und wurde nun 65: An Ruhestand denkt Jürgen Müller aber noch lange nicht – wenn er im März die Hausmeisterlatzhose an den Nagel hängt, will er Judo-Weltmeister werden und auf der SPD-Liste in den Gemeinderat einziehen.

Die 65 sieht man Jürgen Müller überhaupt nicht an, umso lieber lüftet der Vater und Großvater das Geheimnis seiner Fitness: „Ich mache seit fast 50 Jahren Judo und bleibe auch deshalb jung, weil ich ständig mit jungen Menschen zu tun habe – aber natürlich auch, weil mich meine 17 Jahre jüngere Frau ganz gut auf Trab hält,“ fügt er lachend hinzu.

Vom „Judo-Müller“ zum Hausmeister-Idol

Ende der 70er Jahre brachte Jürgen Müller Judo nach Wachendorf in die damals neue Mehrzweckhalle, wirkte 33 Jahre als Abteilungsleiter und lange Zeit als stv. Vorsitzender des TSV. Seit 16 Jahren lehrt der Dan- Täger (Schwarzgurt) als Fachlehrer am Langenzenner Gymnasium Judo – inzwischen auch an der Cadolzburger Mittelschule.
Dass Jürgen Müller seit Eröffnung der Schule an Pfingsten 2000 „den schönsten Job der Welt“ ausüben kann, ist ein Stück weit Zufall. Der gelernte Formenbaumeister und Projektleiter verlor 1995 durch den Konkurs seines Arbeitgebers seinen Job und suchte eine neue Herausforderung.
Nach einem „Intermezzo“ als Gastwirt der Mehrzweckhalle bot sich ihm und seiner Frau Jarmila die Chance, vor Ort das Leben in der nagelneuen Schule am Egersdorfer Bahnhof mitzugestalten.
Ob Schüler, Lehrer, Eltern, Musikschüler oder Gymnastikgruppen – sie alle finden beim Hausmeister Müller ein offenes Ohr: „Ich finde, wenn man eine solche Funktion hat, muss man für alle da sein. Das macht mir auch Spaß.“ Wenn der Großputz in den großen Ferien erledigt, alles wieder eingeräumt und der eigene Urlaub vorbei ist, freuen sich Jürgen und Jarmila Müller schon auf den ersten Schultag: „Da sind wir schon ein bisschen ungeduldig, bis die Kinder wieder kommen und endlich wieder Leben in die Schule einkehrt.

Die Ehefrau als „Chefin“

„Leider Gottes“ muss Jürgen Müller nun im März in Rente gehen – allerdings bleibt er der Rangauschule als „Mann für alle Fälle“ weiter erhalten, da nach dem Willen des Schulverbands seine Frau Jarmila die Hausmeisterinnenstelle übernimmt. „Wir haben uns zur Vorbereitung schon den Film ´Als meine Frau die Chefin wurde` angesehen.“
Pläne für die neu gewonnene Freizeit hat er schon: „Ich will auch wieder auf Meisterschaften gehen und vielleicht doch noch einmal Weltmeister meiner Altersklasse werden.“ Dafür muss er fleißig trainieren.
Der zweite „Ruhestandswunsch“ wird sich schon am 16.März entscheiden: Nachdem er zweimal schon knapp vor dem Einzug in den Gemeinderat stand, will es Jürgen Müller nun schaffen: „Ich möchte das, was mir diese Gemeinde für mein bisheriges Leben gegeben hat, durch meine Arbeit im Gemeinderat zurück geben.“

 

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