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SPD OV Cadolzburg.

Brusela-Report :

Der Brusela-Report ist das kommunale politische Magazin der Cadolzburger SPD.
Der Brusela-Report erscheint 3x jährlich und wird kostenlos an alle Haushalte in Cadolzburg und seinen Außenorten verteilt.

 

SPD-Bundestagskandidat Carsten Träger im Gespräch mit dem Brusela-Report :

MdB und MdL


Carsten Träger(rechts) mit Frank-Walter Steinmeier und Horst Arnold(links)

Neue Wege gehen

Carsten Träger ist SPD-Direktkandidat für die Bundestagswahl am 22. September und will in die Fußstapfen der derzeitigen Abgeordneten Marlene Rupprecht aus Tuchenbach treten, die ihr Engagement im Bundestag nach 17 Jahren beendet. Der Brusela-Report (BR) hatte die Gelegenheit, mit dem 39jährigen Familienvater und Kommunikationswirt aus Fürth zu sprechen – insbesondere über seine politischen Wurzeln, über seine Ziele und seine Bereitschaft Neues auszuprobieren, um die Bürgerinnen und Bürger im Wahlkampf zu erreichen.

BR: Wie sind Sie eigentlich zur Politik gekommen?
Träger: Natürlich hat mich mein Vater geprägt, der ehemalige Fürther Bürgermeister Hartmut Träger. Dabei habe ich mich noch als Jugendlicher mit Händen und Füßen dagegen gewehrt, in die SPD einzutreten. BR: Wo sind Sie außerhalb der SPD und der Kommunalpolitik aktiv? Träger: Ich bin Mitglied in mehreren Stadelner Vereinen, im VdK, bei Verdi und der AWO.

BR: Welche Erlebnisse haben Sie in Ihrer bisherigen politischen Tätigkeit am meisten geprägt, beeindruckt oder erschüttert?
Träger: Mit Sicherheit hat mich der brutale Sparzwang der letzten Jahre im Fürther Stadtrat geprägt: Wir haben strukturell 30 Mio. Euro eingespart - nicht freiwillig, sondern weil es Auflagen der Regierung waren. Da waren bittere Einschnitte nötig und nur noch wenige Investitionen möglich.

BR: Was sind Ihre drei wichtigsten Ziele, wenn Sie am 22.9. von den Bürgern das Ticket für Berlin erhalten sollten?
Träger: Erstens müssen wir mit Mindestlohn, Solidarrente und gerechten Steuern einen Beitrag dazu leisten, dass es wieder gerechter in unserem Land zugeht. Wer arbeitet, muss davon auch leben können. Zweitens hat die Energiewende so eine Regierung nicht verdient. Wir haben vier wichtige Jahre verloren, weil die beiden Bundesumweltminister nichts als Gardinenpredigten gehalten haben. Drittens ist es ungeheuer wichtig, die Staatsfinanzen in Ordnung zu halten - und damit meine ich ausdrücklich auch die Kassen der Gemeinden und Städte. Hier haben wir einen riesigen Investitionsstau. Der kann nur aufgelöst werden, wenn die Kommunen wieder mehr Einnahmen erzielen. Ihre Investitionen kommen genau dem örtlichen Gewerbe zugute.

BR: Wie tragen Sie konkret dazu bei, die immer wieder spürbare Abneigung vieler Menschen gegen die „große Politik“ in Interesse oder sogar echte Beteiligung zu verwandeln?
Träger: Ich probiere viel Neues aus, um glaubwürdig zu vermitteln: Dieser Kandidat ist bereit, neue Wege zu gehen. Auf diesen neuen Wegen hoffe ich Menschen zu treffen, die wir mit unseren klassischen Infoständen und Veranstaltungen nicht erreichen. Bei den Aktionen ist immer ein Augenzwinkern dabei. Zum Beispiel hatten wir Mitte August eine Aktion mit dem Namen „Stricken gegen soziale Kälte“. Ich will damit auf die soziale Schieflage in unserem Land aufmerksam machen.
BR: Vielen Dank und viel Erfolg für den 22.9.!

 

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