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SPD OV Cadolzburg.

Brusela-Report :

Der Brusela-Report ist das kommunale politische Magazin der Cadolzburger SPD.
Der Brusela-Report erscheint 3x jährlich und wird kostenlos an alle Haushalte in Cadolzburg und seinen Außenorten verteilt.

 

UN-Kinderrechtskonvention wurde 20 Jahre alt :

MdB und MdL

Marlene Rupprecht: Kinderrechte ernst nehmen!

Am 20.11.1989 hat die Vollversammlung der Vereinten Nationen die UNKinderrechtskonvention verabschiedet, die seitdem für 192 Vertragsstaaten der Welt eine bindende Grundlage für den Umgang mit Kindern und Jugendlichen darstellt.

Für Marlene Rupprecht, SPD-Bundestagsbeauftragte und Kinderexpertin ihrer Fraktion, ist der 20. Jahrestag einerseits „ein Anlass zur Freude über diesen wichtigen Meilenstein für die Rechte der Kinder, andererseits aber auch ein Grund darüber nachzudenken, wie die Konvention mit Leben erfüllt werden kann, damit Kinderarmut und Kinderarbeit ebenso wie Missbrauch und Gewalt gegen Kinder effektiv bekämpft werden können.“

Kinder sind Opfer von Hunger und Kriegen.

In mindestens 36 Ländern der Erde sind Kinder noch immer Leidtragende gewalttätiger Auseinandersetzungen, rund sechs Millionen wurden im Rahmen kriegerischer Auseinandersetzungen in den letzten zehn Jahren verletzt, etwa zwei Millionen verloren ihr Leben. In Uganda erfuhr Marlene Rupprecht als Mitglied der Bundestags-kinderkommission hautnah das Leid von einigen der rund 300.000 Kindersoldaten, die weltweit in Armeen und bewaffneten Gruppen rekrutiert und zu Gräueltaten gezwungen werden. Gerade das Schicksal der Millionen Kinder, die Hunger leiden oder Opfer von Krieg und Gewalt werden, dürfe man nicht achselzuckend hinnehmen, so Marlene Rupprecht: „Die UN-Vertragsstaaten bekennen sich ausdrücklich dazu, dass Kinder und Jugendliche von 0 bis 18 Jahren weltweit gleiche Rechte erhalten sollen.“ Wie die SPD-Kinderexpertin erklärt, beinhaltet dies neben Schutz- und Fürsorgerechten auch die Förderung der Entwicklung jedes Kindes in größtmöglichem Umfang.

Dabei geht es um nichts weniger als darum zu akzeptieren, dass die UNKinderrechtskonvention ein völkerrechtlich bindendes Vertragswerk darstellt, so Marlene Rupprecht: „Wenn bei uns Gerichte verbieten wollen, dass ein Ex-Minister den Kommunen empfielt, Grabsteine aus Kinderarbeit auf ihren Friedhöfen zu verbieten, dann missachten sie schlicht internationales Recht.“

 

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